Tomorrowland Winter – Tag 3: Hoch hinaus und unerwartete Party-Hotspots

by Marcel
3 Kommentare 20,6K views

Nachdem wir gestern die ersten beiden Berg-Stages erkundet haben, stand heute das nächste große Ziel auf dem Plan: Der höchste Punkt des Festivals auf 3300 Metern Höhe! Doch nicht nur das – es gab auch wieder kulinarische Highlights, eine spontane Party-Explosion und natürlich eine erneute Begegnung mit der Core Stage.

Auch an dieser Stelle wieder ein großes Dankeschön an unseren Partner Sandberg – ohne die Unterstützung wäre dieses Abenteuer für uns nicht möglich gewesen. Schaut unbedingt mal bei Sandberg vorbei!

Der Weg nach ganz oben – 3300 Meter Erlebnis

Wer glaubt, dass es eine Herausforderung ist, die höchste Spitze des Tomorrowland Winter zu erreichen, liegt falsch. Die Lift- und Gondel-Infrastruktur ist perfekt ausgebaut, sodass man auch als Fußgänger ohne Ski problemlos nach oben kommt. Besonders cool: Die Liftstationen wurden mit kleinen Tomorrowland-Details versehen, darunter JBL-Boxen, die für musikalische Unterhaltung während des Wartens sorgen. Das ist genau diese Liebe zum Detail, die das Festival so einzigartig macht.

Und die Aussicht? Atemberaubend! Die bereits spektakulären Bergpanoramen, die wir gestern erleben durften, wurden heute nochmal übertroffen. Wer sich in der Nähe von Alpe d’Huez aufhält, sollte sich diesen Ausflug auch außerhalb des Festivals definitiv nicht entgehen lassen.


Die letzte Berg-Stage auf unserer To-Do-Liste

Mit Hugel am DJ-Pult erwartete uns heute eine eher entspannte musikalische Atmosphäre auf der dritten Berg-Stage. Die Location selbst? Wunderschön! Diese Bühne mit dem Blick auf die verschneiten Berge ist einfach ein Traum.

Die Stimmung war zwar nicht so energiegeladen wie an anderen Stages, aber das Sound-System war – wie immer bei Tomorrowland – perfekt abgestimmt. Die Bässe drückten, die Höhen waren klar, und die Musik verschmolz regelrecht mit der Umgebung. Auch wenn uns die Musikrichtung nicht zu 100% gepackt hat, sollte jeder Besucher des Festivals eine Tour zu allen Berg-Stages machen – allein wegen der Kulisse und der Erfahrung.

Käsefondue in den französischen Alpen – Ein kulinarischer Traum

Nach der Bergtour war es Zeit für eine kulinarische Pause. Und was passt besser zu den verschneiten Alpen als ein traditionelles Käsefondue? Unsere Wahl fiel auf das Camp d’Base, das gleichzeitig auch der Tomorrowland-Pressebereich ist.

Das war mein erstes Fondue in einem Restaurant, und es hat sich gelohnt! Die Kombination aus dem warmen, cremigen Käse und der kalten Bergluft war einfach genial. Auch wenn das Festival selbst viele kulinarische Highlights bietet – ein Ausflug in den Ort kann sich definitiv lohnen.


Spontane Eskalation: Die Party am Brasa Restaurant

Manchmal erlebt man die besten Partys genau dort, wo man sie nicht erwartet. Direkt neben dem berühmten Brasa-Restaurant gibt es einen Außenbereich mit Bar und Live-DJ. Eigentlich als chilliger Spot gedacht, entwickelte sich der Abend dort zu einer kompletten Eskalation!

Die Musik? Alte House-Klassiker in einem frischen, schnelleren Style. Der DJ verstand es perfekt, die Leute in Bewegung zu bringen. Und die Crowd? Sie war komplett dabei. Ein Highlight: Die Heizstrahler an der Decke, die von den Gästen angestupst wurden und dadurch wie eine improvisierte Lightshow wackelten.

Diese Atmosphäre war einzigartig. Wer beim Tomorrowland Winter ist, sollte diesen Spot definitiv im Auge behalten – vielleicht erwischt ihr genau so einen magischen Moment wie wir!

Core Stage – Tag 3, Versuch Nummer 3

Nachdem gestern zum ersten Mal ein etwas härterer Sound auf der Core Stage lief, war ich gespannt, ob die Vibes heute wieder so intensiv sein würden.

Und tatsächlich – anfangs gab es einen richtig schnellen Techno-House-Mix mit schätzungsweise 140 BPM oder mehr. Das passte endlich zur epischen Kulisse der Stage! Doch nach einem DJ-Wechsel ging es wieder in ruhigere Sphären, was mich ein bisschen aus dem Flow riss. Vielleicht lag es aber auch daran, dass die Müdigkeit langsam zuschlug und die Beine nicht mehr so wollten, wie der Kopf es wollte.

Mein Fazit bleibt gemischt: Optisch eine der stärksten Stages des Festivals, musikalisch aber nicht immer mein Ding. Dennoch – ich liebe es, mich auf neue Sounds einzulassen, und werde der Core Stage auch in Zukunft eine Chance geben.

Tomorrowland’s starkes Statement: Kostenloses Wasser für alle

Ein weiteres Detail, das Tomorrowland von vielen anderen Festivals unterscheidet: Kostenloses Wasser.

An mehreren Stellen gibt es liebevoll gestaltete Stände, an denen Besucher gratis Wasser bekommen – natürlich mit Tomorrowland-Branding, sogar auf den Bechern. Die Aktion wird von den Leuten super angenommen und zeigt, dass Tomorrowland auch an das Wohlbefinden der Gäste denkt.

Diese Initiative sollte definitiv ein Standard auf allen großen Festivals werden. Denn gerade in der Höhenluft von Alpe d’Huez ist Hydration enorm wichtig!


Ausblick auf Tag 4

Nach einem intensiven Tag mit extremen Höhen, unerwarteten Partys und kulinarischen Highlights sind wir gespannt, was Tag 4 bringt. Die Mainstage hat mittlerweile geöffnet – und das bedeutet, dass das Festival jetzt erst richtig eskaliert!

Bleibt dran – das Abenteuer Tomorrowland Winter ist noch lange nicht vorbei!

3 Kommentare

Nicole Jornitz 18. März 2025 - 17:36

Weiter so, toller Beitrag.
Ps. Das Essen sah auch Fantastisch aus.

Reply
Vesna Klaic 18. März 2025 - 18:26

Ich verfolge deine Beiträge hier gern. Die Bilder sind fantastisch und bei deinem Beiträgen hat man fast Gefühl dabei zu sein. Bin etwas neidisch 😊

Reply
Reiner 18. März 2025 - 20:12

Toller, informativer Bericht!!
Gibt einen guten Einblick ins Geschehen👍

Reply

Hinterlasse ein Kommentar

Weitere Artikel