Ich habe fünf WhatsApp-Gruppen, zwei Cloud-Konten, drei externe Festplatten – und das Gefühl, meine schönsten Erinnerungen jeden Tag ein bisschen mehr zu verlieren.
Es fängt ganz harmlos an: Ein Bild, das mir jemand per AirDrop geschickt hat.
Ein Video vom See, das „noch auf dem alten Handy“ ist. Ein Familienfoto aus dem Urlaub, das nie gesichert wurde. Ein Sonnenuntergang auf einem Stick – irgendwo.
Und irgendwann sitze ich da. Zwischen Kabeln, alten Geräten, App-Backups und Dateinamen wie IMG_3827_final_2wirklichjetzt.jpg – und merke: Ich hab den Überblick verloren. Nicht weil mir meine Bilder egal sind. Sondern weil ich sie überall verteilt habe.
Von Chaos zu Klarheit – aber nicht allein
Als wir in der Redaktion die Möglichkeit bekamen, ein Synology NAS zu testen, ging es eigentlich um etwas anderes: Wir wollten ein zentrales Foto-Archiv für unsere Festival-Berichterstattung aufbauen. Ein Ort, an dem unsere Fotograf*innen ihre Bilder hochladen können – und wir als Redaktion direkt Zugriff haben. Mit sauberer Ordnerstruktur, Tags, Gesichtserkennung, Zugriff von überall.
Nicht mehr: „Wer hat nochmal das eine Bild von Angerfist bei Decibel Outdoor 2023?“
Sondern: „Da ist es.“
Synology hat uns dafür ein DS225+ zur Verfügung gestellt – inklusive 2 × 4 TB Festplatten. Wir haben es im SHR-Modus eingerichtet (Synology Hybrid RAID), damit die Daten im Fall eines Defekts nicht einfach weg sind. Die Einrichtung war… fast schon frech einfach. NAS anschließen, Browser öffnen, durchklicken, fertig.
Und das Interface fühlt sich nicht nach „Serverraum“ an, sondern eher wie ein eigenes kleines Betriebssystem: Aufgeräumt. Logisch. Und so intuitiv, dass man sich nach zehn Minuten fragt, warum man das nicht schon früher gemacht hat.
Unser Redaktions-Alltag: plötzlich ohne Sucherei
Wir haben Synology Photos installiert – auf dem NAS und auf unseren Geräten.
Seitdem können unsere Fotograf*innen Bilder direkt vom Laptop oder sogar vom Handy hochladen.
Für uns als Redaktion heißt das:
Eine zentrale Sammlung, sauber strukturiert, durchsuchbar, mit Tags wie:
- #artist #event #year #photographer
Und ja: Die Gesichtserkennung ist dabei kein Gimmick, sondern ehrlich praktisch.
Wenn du tausende Bilder von Events hast, willst du nicht „in Ordnern wühlen“ – du willst finden.
Und während wir dieses Archiv aufgebaut haben, wurde ein anderer Gedanke in mir immer lauter:
Und was ist mit meinen eigenen Bildern?
Mit den Videos meines Sohnes. Den Fotos von Ausflügen, Geburtstagen, diesen kleinen Momenten, die man nicht plant – aber nie wieder zurückbekommt. Mit all dem, was irgendwo verstreut liegt. Auf Geräten, die ich längst nicht mehr nutze. Oder in Clouds, bei denen ich im Zweifel nicht mal mehr weiß, was mal passiert, wenn der Anbieter mal nicht mehr ist.
Die Wahrheit ist: Ich habe meine Erinnerungen ausgelagert. Verstreut auf Servern, auf die ich keinen Einfluss habe. Abhängig von AGBs, die ich nie gelesen habe. Und von Geschäftsmodellen, die sich jederzeit ändern können.
Was passiert, wenn ein Anbieter dichtmacht? Wenn ein Dienst plötzlich teurer wird?
Oder wenn einfach irgendwas „umgestellt“ wird – und ich nicht mehr drankomme?
Ich habe keine Lust mehr, meine Vergangenheit zu abonnieren. Ich will sie besitzen.
Ein Gerät, das einfach funktioniert
Nach ein paar Tagen war klar: Ich brauche das nicht nur für die Redaktion. Ich brauche das auch für mich. Für mein Handy. Für die Bilder von früher. Für meine Familie. Für das, was mir wichtig ist.
Ich habe mir eine eigene Foto-Cloud aufgebaut – mit automatischem Upload vom Smartphone, sortierten Alben und Backup-Logik. Ohne Werbung. Ohne Abo. Ohne dieses ständige „Dein Speicher ist voll“. Und zum ersten Mal seit Jahren hatte ich das Gefühl: Meine Bilder gehören wieder mir. Nicht irgendwann. Nicht „wenn ich mal Zeit habe“. Sondern jetzt.
Und dann ist da noch Musik.
Ich liebe Musik schon immer – aber seit ich meine Leidenschaft für elektronische Musik gefunden habe (so 2005 rum), kaufe ich Tracks ganz bewusst. Nicht einfach irgendwas „für die Playlist“, sondern Songs, die mir wirklich was bedeuten. Beatport, Hardstyle.com – über die Jahre kommt da eine Sammlung zusammen, die man nicht nur hört, sondern auch irgendwie besitzt. Und genau deswegen nervt es mich jedes Mal, wenn ein Track plötzlich bei Apple Music oder irgendeinem anderen Streamingdienst einfach… weg ist. Nicht weil ich ihn nicht mehr hören will – sondern weil ich keine Lust habe, dass jemand anders entscheidet, was in meiner Erinnerung noch existiert.
Du kannst dir kinderleicht deine eigene Musiksammlung zentral ablegen, sauber sortieren – und hast sie trotzdem immer dabei. Du streamst dann nicht „von irgendeiner Plattform“, sondern von dir selbst. Und das funktioniert erstaunlich gut: einzelne Tracks, komplette Alben – oder auch Mixe, die man irgendwann mal in DJ Studio gebaut hat… oder, wenn man’s richtig kann, wirklich aufgelegt hat.
Fazit
Ich habe dieses Gerät ursprünglich für die Arbeit getestet. Aber ich habe dabei etwas gefunden, das mein digitales Leben wirklich verändert hat. Es ist einfach. Es funktioniert. Und es fühlt sich richtig an.
Für alle, die das Chaos kennen. Für alle, die Erinnerungen nicht verlieren wollen.
Und für alle, die ihre Fotos wieder dorthin holen wollen, wo sie hingehören:
Zu sich selbst.
Wenn du direkt herausfinden möchtest, welches NAS am besten zu deinen Anforderungen passt, kannst du hier den Synology NAS-Berater nutzen. NAS-Berater | Synology Inc.